KIESECKER | HOESS #touch (D)
ZKM Karlsruhe Medientheater
Lorenzstr. 19
76135 Karlsruhe
Tickets from €27.00
*
Event organiser:
Kulturzentrum Tempel , Hardtstraße 37a, 76185 Karlsruhe, Germany
Event info
Intermediales Tanzformat das künstlerische Praxis, KI und aktive Publikumspartizipation verbindet.
Heute wirkt es, als könne KI vieles. Aber wirkliche Begegnungen schaffen gehört nicht dazu. Versucht sie deshalb, diese zu vermeiden?
Zwei Tänzer*innen befinden sich an verschiedenen Orten des ZKM. Begleitet werden sie von je zwei Hälften des Publikums und ‚BUGGY‘, einem portablen, künstlichen Assistenten. Um zum Spielort zu gelangen und sich dort körperlich zu begegnen, müssen sie sich durch einen live-generierten Parkour bewegen. Auf Aktionsfeldern generiert BUGGY verschiedene Aufgaben, die von den Akteuren gelöst werden müssen.
Am Zielort mündet der Parcours in eine choreografierte Aufführung, die die Zusammenarbeit zwischen menschlichen Akteur*innen und KI reflektiert. Live generierte visuelle Projektionen und Sprachfragmente machen die zuvor unsichtbare Interaktion mit einem Large Language Model erfahrbar und erweitern den Bühnenraum um eine digitale Dimension
Zusammenhänge zwischen choreografischer Praxis und künstlicher Intelligenz werden neu gedacht. Anstelle einer rein improvisatorischen Nutzung wird KI gezielt als strukturgebendes Element eingesetzt. Gleichzeitig wird ihre Begrenztheit sichtbar gemacht: Während Bewegungen analysiert werden können, bleibt die Qualität zwischenmenschlicher Begegnung ihrer Logik entzogen. Wie beeinflussen digitale Systeme künstlerische Prozesse, ohne diese zu ersetzen. Entwickelt daraus eine eigenständige künstlerische Sprache? Darüber hinaus wird ein kritischer Diskurs über die Rolle von KI im Alltag angestoßen, insbesondere im Hinblick auf Fragen von Körperlichkeit, Interaktion und sozialer Nähe.
Das Projekt #touch wird umgesetzt als eine Koproduktion von KIESECKER | HOESS TANZ Karlsruhe und dem ZKM Karlsruhe. Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Projektförderung des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg (LaFT BW) e.V.
Heute wirkt es, als könne KI vieles. Aber wirkliche Begegnungen schaffen gehört nicht dazu. Versucht sie deshalb, diese zu vermeiden?
Zwei Tänzer*innen befinden sich an verschiedenen Orten des ZKM. Begleitet werden sie von je zwei Hälften des Publikums und ‚BUGGY‘, einem portablen, künstlichen Assistenten. Um zum Spielort zu gelangen und sich dort körperlich zu begegnen, müssen sie sich durch einen live-generierten Parkour bewegen. Auf Aktionsfeldern generiert BUGGY verschiedene Aufgaben, die von den Akteuren gelöst werden müssen.
Am Zielort mündet der Parcours in eine choreografierte Aufführung, die die Zusammenarbeit zwischen menschlichen Akteur*innen und KI reflektiert. Live generierte visuelle Projektionen und Sprachfragmente machen die zuvor unsichtbare Interaktion mit einem Large Language Model erfahrbar und erweitern den Bühnenraum um eine digitale Dimension
Zusammenhänge zwischen choreografischer Praxis und künstlicher Intelligenz werden neu gedacht. Anstelle einer rein improvisatorischen Nutzung wird KI gezielt als strukturgebendes Element eingesetzt. Gleichzeitig wird ihre Begrenztheit sichtbar gemacht: Während Bewegungen analysiert werden können, bleibt die Qualität zwischenmenschlicher Begegnung ihrer Logik entzogen. Wie beeinflussen digitale Systeme künstlerische Prozesse, ohne diese zu ersetzen. Entwickelt daraus eine eigenständige künstlerische Sprache? Darüber hinaus wird ein kritischer Diskurs über die Rolle von KI im Alltag angestoßen, insbesondere im Hinblick auf Fragen von Körperlichkeit, Interaktion und sozialer Nähe.
Das Projekt #touch wird umgesetzt als eine Koproduktion von KIESECKER | HOESS TANZ Karlsruhe und dem ZKM Karlsruhe. Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Projektförderung des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg (LaFT BW) e.V.
Event location
Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe ist eine weltweit einmalige Kulturinstitution. Unter seinem Dach vereinen sich zwei Museen, drei Forschungsinstitute und eine Mediathek, wodurch das ZKM zu einer einzigartigen Plattform wird, wo Produktion, Forschung, Ausstellungen, Veranstaltungen und Dokumentation aufeinander treffen.
Vor dem Hintergrund einer wachsenden Medienlandschaft und einer sich verändernden Kunstwelt, kamen 1986 Vertreter der Kommunalpolitik, der Universität Karlsruhe, der Hochschule für Musik, des Kernforschungszentrums Karlsruhe sowie Vertreter der regionalen Kunstszene zu einer Projektgruppe ZKM zusammen, die die Gründung eines Zentrums für Kunst- und Medientechnologie beschlossen. In einem Konzept legte die Gruppe ihre Ideen zur inhaltlichen Arbeit des ZKM vor, welche im Wesentlichen die Zusammenführung der Künste und der Neuen Medien in Theorie und Praxis beinhaltete. Die Gründung des Zentrums folgte 1989, wobei das ZMK zunächst in verschiedenen Gebäuden der Stadt eine Unterkunft hatte, bevor es 1997 in der ehemaligen Munitionsfabrik in Karlsruhe seinen endgültigen Standort fand. In dem Gebäude befinden sich seitdem das Museum für Neue Kunst und das Medienmuseum, sowie das Institut für Musik und Akustik, das Institut für Bildmedien und das Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft. Wechselnde Ausstellungen, regelmäßige Veranstaltungen und ein großes museumspädagogisches Angebot machen das ZMK zu einem attraktiven Besuchshighlight für die ganze Familie!
Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe ist die innovative Zusammenführung von Kunst und Neuen Medien und liefert als besuchernahe Kulturinstitutionen mit Forschungsauftrag wertvolle Einsichten aus aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.
Bild: Uli Deck
Vor dem Hintergrund einer wachsenden Medienlandschaft und einer sich verändernden Kunstwelt, kamen 1986 Vertreter der Kommunalpolitik, der Universität Karlsruhe, der Hochschule für Musik, des Kernforschungszentrums Karlsruhe sowie Vertreter der regionalen Kunstszene zu einer Projektgruppe ZKM zusammen, die die Gründung eines Zentrums für Kunst- und Medientechnologie beschlossen. In einem Konzept legte die Gruppe ihre Ideen zur inhaltlichen Arbeit des ZKM vor, welche im Wesentlichen die Zusammenführung der Künste und der Neuen Medien in Theorie und Praxis beinhaltete. Die Gründung des Zentrums folgte 1989, wobei das ZMK zunächst in verschiedenen Gebäuden der Stadt eine Unterkunft hatte, bevor es 1997 in der ehemaligen Munitionsfabrik in Karlsruhe seinen endgültigen Standort fand. In dem Gebäude befinden sich seitdem das Museum für Neue Kunst und das Medienmuseum, sowie das Institut für Musik und Akustik, das Institut für Bildmedien und das Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft. Wechselnde Ausstellungen, regelmäßige Veranstaltungen und ein großes museumspädagogisches Angebot machen das ZMK zu einem attraktiven Besuchshighlight für die ganze Familie!
Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe ist die innovative Zusammenführung von Kunst und Neuen Medien und liefert als besuchernahe Kulturinstitutionen mit Forschungsauftrag wertvolle Einsichten aus aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.
Bild: Uli Deck
Zentrum für Kunst und Medien (ZKM)
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe